Wenn der Markt volatil ist, ist es wichtig, seine Investitionen über verschiedene Anlageklassen, Branchen und Wertpapiere zu streuen. Eine Möglichkeit dazu besteht darin, in ausländische Märkte zu investieren.
Privatanleger haben leicht Zugang zu internationalen Investmentfonds, die es ihnen ermöglichen, in ausländische Märkte zu investieren. Es ist jedoch schwierig und teuer, direkt in ausländische Aktien zu investieren. Wenn du aber in einzelne Aktien investieren möchtest, ist es eine gute Idee, Anteile internationaler Unternehmen in Form von American Depositary Receipts (ADRs) zu kaufen. Ein ADR ist ein handelbares Zertifikat, das von einer US-amerikanischen Geschäftsbank ausgegeben wird und Aktien eines nicht US-amerikanischen börsennotierten Unternehmens repräsentiert. Sie werden in US-Dollar notiert, sodass die Inhaber viele Kosten vermeiden, die mit einer direkten Auslandsanlage verbunden sind, etwa internationale Abwicklung, globale Verwahrung, ausländische Maklergebühren, Währungsumrechnungen und Mehrwährungsbuchhaltung. Auch Dividenden werden in US-Dollar ausgezahlt.
Der ADR-Screen untersucht die Merkmale von ADR-Aktien und wie ein „Wachstum zu einem angemessenen Preis"-Screen angewendet werden könnte.